Begegnung mit der geistigen Welt

Begegnung mit der geistigen Welt – eine Sommerreise

Eine Reise (fast) an das Ende der Welt

 

Ein heisser Sommer - der Sommer 2018. Einen solch langen wunderbaren Sommer hatten wir schon Jahrzehnte nicht mehr. Aus meiner Kindheit sind mir allerdings noch Zeiten in Erinnerung, in denen wir aufgrund der Hitze zum Wasser sparen aufgerufen wurden. In manchen Regionen ist das ja auch 2018  wieder geschehen. Jedoch für die meisten von uns war es ein schöner langer Sommer, mit vielen Sonnentagen und angenehmen lauen Sommernächten.

In den heissesten Tagen im Juli war es mir und meinem lieben Mann Willi möglich, ein wunderbares Land zu besuchen. In diesem Land war ich bereits zweimal Anfang der 90er Jahre gewesen. Immer wieder schwärmte ich davon und wünschte mir, dort noch einmal hinzureisen. Mein Mann Willi zog allerdings nicht so recht. Er konnte meine Begeisterung nicht nachvollziehen, da er dieses schöne Fleckchen Erde nur dem Namen nach kannte - nämlich das schottische Hochland.

 

Kurz vor Weihnachten 2017 flatterte uns der neue Katalog eines kleinen, uns bekannten Reiseunternehmens ins Haus Favaros Reisen, das uns von vorangegangenen Reisen in guter Erinnerung war. Die Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich nicht an Zufälle glaube. Auf jeden Fall holte Willi an diesem Tag die Post aus dem Briefkasten, zusammen mit diesem Katalog. Der Katalog fiel ihm vor der Haustür aus der Hand und klappte auf. Sofort rief er nach mir. Der Katalog war auf einer Seite aufgeklappt, in der eine Reise in das schottische Hochland und auf die äusseren Hebriden beschrieben war. Ein Wink des Schicksals?

Wir vertieften uns dann in die Reisebeschreibung. Eine Reise mittels Bus und Fährfahrten wurde angeboten – für Individualisten. Wir schauten uns an. Sind wir Individualisten? Lange Fahrten im Bus und mit verschiedenen Fähren, zunächst die Fähre von Amsterdam nach Newcastle. Und dann auf die äusseren Hebriden, draussen im Atlantik, ca 60 km vom Festland entfernt. War das was für uns? Immer wieder studierten wir die Reisebeschreibung, besuchten sogar eine Informationsveranstaltung dazu. Schliesslich buchten wir.

Und jetzt sind wir voller schöner Erinnerungen zurück. Es war eine wunderschöne Reise. Willi kann jetzt meine Begeisterung für das schottlische Hochland verstehen. Er ist jetzt selbst davon begeistert.

 

Und ich selbst? Auf dieser Reise haben mich die äusseren Hebriden stark beeindruckt. Die Inselgruppe, die von den Wikingern als „Land am Rande des Meeres“ bezeichnet wurden, ist wunderschön. Jede Insel hat ihren eigenen Reiz. Zerklüftete, mit kleinen Seen durchsetzte Landschaften, endlose Weiten, grosse Heidekrautfelder. Aber auch Inseln mit langen weissen Sandstränden, leuchtend blaues Wasser, das an die Karibik erinnert.

 Ein hügeliges Land mit vielen Schafherden und Kühen, Ottern und Hirschen. Äussert liebenswerte freundliche Menschen wohnen dort. Die Verständigung war allerdings so eine Sache. Klar, man spricht dort (auch) englisch, aber einen Dialekt, den wir meistens kaum verstanden. Oft wird jedoch gälisch gesprochen. Trotzdem, die Unterhaltungen klappten ganz gut, auch wenn wir oft Hände und Füsse dazu nahmen. In Gälisch nennen sich die äusseren Hebriden Na h-Eileanan Siar. Die Strassenbeschilderung ist meistens zweisprachig, natürlich in gälisch und englisch.

Übrigens, auf

 

 den kleinen Inselstrassen kann es auch mal eng werden…..

 

Die Weiten der Inseln strahlten eine sehr hohe Energie aus. Insbesondere war diese Energie an den Steinkreisen von Callanish auf der Isle of Lewis zu spüren. Dort gibt es mehrere Anlagen, wovon wir eine besuchten. Von einem Informationszentrum aus führt ein Weg zu einer Anhöhe, auf der sich der Steinkreis befindet. Mittels Informationstafeln ist der Steinkreis in gälisch und englisch beschrieben. Mittig darin befindet sich eine Grabkammer, die eine ganze Zeit nach Errichtung des Steinkreises angelegt wurde. Die Steine sind am Rand kleiner als mittig. Alle Anlagen geben den Forschern heute noch Rätsel auf.

 

Natürlich waren neben unserer Bus-Gruppe viele andere Besucher vor Ort. Unser netter Reiseleiter, Herr Ilario Favaro,  erläuterte uns die Anlage sehr ausführlich, bevor wir auf eigene Faust den Steinkreis aufsuchten. Ich suchte mir einen etwas abseits gelegenen Stein, an den ich mich lehnte.

Ich schloss die Augen und erdete mich. Die Menschen um mich herum hörte ich plötzlich nicht mehr. Ich spürte nur eine starke gute Energie, die langsam in mir aufstieg. Die Energie schien förmlich zu vibrieren und ich meinte schon zu schweben. Die Geistige Welt war so deutlich zu spüren. Es war ein wunderbares Gefühl.

 Mein Mann Willi stand plötzlich neben mir und fasste mich sanft an den Schultern. Ich schaute ihn an und fragte ihn, ob er auch diese wunderbare Energie spüre. Er bejahte und stellte sich auch mit geschlossenen Augen neben mich. Nach einer Weile beendeten wir unsere Meditation und machten uns auf den Rückweg zum Bus und zu unserer Gruppe. Dieses Erlebnis war sehr beeindruckend und wird mich noch eine Weile begleiten.

 Überall auf den Inseln und dann auch nach unserer Rückkehr auf das schottische Festland in den Highlands begegneten uns mystische Gegenden und Stellen, an denen für uns hohe Energien und Schwingungen zu spüren waren. Stellen, an denen bei der späten beginnenden Dämmerung für mich das Wispern und Flüstern der Naturgeister zu hören war. Auf den äusseren Hebriden war dieses Empfinden besonders gross.

 

 Zu gerne wäre ich an der ein oder anderen Stelle länger geblieben, um diese Kontakte zu vertiefen. Dies gab leider der Reiseplan nicht her. Doch, wer weiss, vielleicht dürfen wir dieses wunderschöne Fleckchen Erde wieder besuchen.

 Auf jeden Fall werden wir das Erlebte nicht vergessen. Ich danke allen Engeln, meinem Schutzengel, meinem geistigen Begleiter, Erzengel Uriel, und der Geistigen Welt für diese wundervollen Erlebnissen und Begebenheiten. Die ganze Reise in dieses liebenswerte Land war wunderschön. Wir haben so viel gesehen -

 Steinkreis von Callanish

 

 die Weite des schottischen Hochlandes

 

 Mystisches Eileen Donan Castle

 

 das Viadukt aus dem Harry Potter Film,

 

  die Fahrt durch die beeindruckende Landschaft Royal Deeside

 

 Schloss Balmoral

  

  Edinburgh im Regen

 

 und vieles mehr. Doch die Inselwelt der äusseren Hebriden war das schönste Erlebnis.

 Wir waren eine tolle Reisegruppe, die mit einem hervorragenden Reiseunternehmen unterwegs war und mit einer überaus aufmerksamen hilfsbereiten Reiseleitung.

 Schottland - wir lieben dich